Weil alle wirklich guten Dinge einfach drei sind.

Vorgestern wollt ich schreiben, wie geil mein Tag war. Doch dann ... Flo geht's scheiße, so schlecht wie noch nie. Ich hab Angst. Diese Angst macht mich fertig .. Ich hab Druck auf der Brust als würd ein Trecker auf mir parken, ich kann nicht richtig atmen, ich hab ständige Kopfschmerzen vom Nachdenken, ich bin unkonzentriert und schlurig .. Und ich wüsste echt nicht, wie ich mit der Situation umgehen würde, oder ob ich es überhaupt könnte, wenn ich nicht drei unglaubliche Menschen um mich hätte. Sarah, Max und Massl - solche Freunde kann man sich nur wünschen. Ablenkung tut gut und auch wenn's nicht dauerhaft anhält, sie bringen mich wenigstens kurzzeitig zum Lachen. Oder zumindest auf andere Gedanken. Und sie hören mir zu und sind da.

Wenn ich bei Sarah bin, ist es quasi immer lustig. Ob nun ein Spielenachmittag inklusive Schwesterherzgezicke, Schokolade mampfen, Musik hören und TV gucken veranstaltet wird oder wir einfach auf meinem Riesenbett liegen und Charly das Einhorn oder Lamas mit Hüten gucken, ob wir zu zweit lauter sind als "10 kleine Blagen die Kindergeburtstag feiern" oder Nudeln essen - es hilft mir.

Oder .. Max sagt mir, dass ich ihn an Mama Muh erinner. Fragt nach, wie's Flo geht und ob er für ihn und seine Familie beten darf. (Du weißt gar nicht, wie gut das grad tat!) Schickt mir Fotos von seinem Hund, bietet mir seine Schulter an (die ich garantiert noch in Anspruch nehmen werde.) und hört mir zu, wenn ich reden will.

Und Massl.. jeder normale Mensch würd denken, dass er grad genug eigene Sorgen hat. Es geht immerhin um seinen kleinen Bruder und besten Freund. Aber er ist da, redet mit mir über meine Ängste und versucht sie mir zu nehmen. Das klappt nicht unbedingt restlos, aber meine Gedanken irgendwem mitzuteilen, der dann versucht, irgendwas brauchbares dazu zu sagen.. das erleichtert ungemein. Ich will hier gar nicht aufzählen, was er alles tut, und wie gut mir das alles, besonders die Klingelzeichen morgens, (vor allem im Moment) tut.

Ich bin .. verzweifelt. Ich hab eine riesige Angst in mir drin, die mich lähmt. Aber ich bin unvorstellbar dankbar, dass ich nicht alleine bin.

Ich werd mich jetzt fertig machen - ich hab nen Shoppingmarathon vor mir. Es wird mich ablenken und es wird mir helfen. Und diese Dankbarkeit in meinem Herzen ist die ganze Zeit dabei.

29.12.09 10:15

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