Siebzehn.

Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Als gestern diese SMS kam, da hab ich's gewusst. Nicht direkt realisiert; vielleicht ging's dem Absender ja auch nur nicht gut. Oder er hatte Sehnsucht. Oder .. sonst irgendwas. Aber nichts. Die ganzen Hoffnungen innerhalb von zwei Worten und drei Punkten zerstört.

Kathi, flo...

Mehr musste er nicht sagen.

Ein Freund, vielleicht der beste, den ich je hatte.. durfte nicht älter als siebzehn Jahre sechs Monate und neun Tage alt werden. Und obwohl dieser Freund immer wieder gesagt hat, dass alles gut wird. Obwohl ich an Gott glaube. Obwohl ich wirklich grandiose Freunde habe, die besonders jetzt für mich da sind ... Es ist so verdammt schwer. Loszulassen, zu akzeptieren oder wenigstens zu realisieren. Und zu verarbeiten. Es anzunehmen, einzusehen.

Vor ziemlich genau zwei Jahren starb mein Dad. Ganz plötzlich, unerwartet, still. Ich hatte kein wirklich gutes Verhältnis zu ihm, eigentlich sogar eher im Gegenteil. Klar war ich traurig, als der Notarzt gesagt hat, dass er nichts mehr machen kann. Als wir ihn beerdigt haben. Sicher, ich war traurig. Aber ich hab nie wirklich getrauert, versteht ihr? Und jetzt, jetzt wird mir zum ersten Mal bewusst, dass ich ihn vermisse und brauche.

Und jetzt .. ist da plötzlich dieses Loch. Es fehlt nicht nur ein Mensch, sondern merk ich jetzt, dass zwei Menschen in meinem Leben fehlen und ich .. ein Loch in mir drin hab.

Wie ich damit umgehen werde? Wie lange ich brauche, um zu realisieren? Um zu akzeptieren? Um irgendwann nicht mehr nur traurig zu sein, wenn ich an die beiden denke? Ich weiß es nicht.

Aber ich weiß, dass ich nicht nur stark sein muss. Ich versuch so gut ich kann für Massl da zu sein. Aber ich muss nicht ununterbrochen stark sein und positiv denken. Das ist mir klar geworden ... nach fast zwei Jahren.

Ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll. Ich weiß nicht, ob überhaupt noch was nötig ist, geschrieben zu werden. Ich weiß gar nichts, im Moment.

14.1.10 15:15, kommentieren

2009

Nur für dich schreib ich das hier.

Nein eigentlich nicht, eigentlich wollte ich eh längst wieder geblogt haben und irgendwie muss ich grad einiges aufschreiben. Ich weiß nicht, wie lang das wird, oder wie gut, oder ob das überhaupt was wird.. aber du hast gesagt, ich soll nicht so wählerisch sein und einfach schreiben. Okay.

2009 ist zu Ende. Was für ein Jahr. Es ist viel passiert, positives als auch negatives.

Ich war ungefähr neunzehn Mal im Kino, in mal mehr oder weniger guten Filmen und auch in .. grottig schlechten Filmen.^^ Es sind gefühlte viertausend Fotos entstanden; wobei das nicht unbedingt nur gefühlt sein muss. Jule und ich haben nen König-der-Löwen-Tag veranstaltet. Yoshi kam oft vor, im letzten Jahr. Die bis dahin wichtigste Freundschaft in meinem Leben ist auseinander gegangen. [(Wir haben gesagt, wir machen uns nichts mehr draus, sind beide drüber weg und kommen irgendwie auch ohne einander klar. Aber jetzt ist grad son Moment, in dem du mir ziemlich fehlst. Ich brauch dich doch ab und zu, so ganz ohne dich kann ich nicht .. und will ich auch nicht! Aber gut, das passt jetzt hier nicht hin.)] Ich hab mich verliebt, oder das zumindest kurzzeitig gedacht, und wurde (bitter) enttäuscht. Ich bin ne Zeit lang mit nem Golf als Leihwagen durch die Gegend gefahren, bis wir wieder ein eigenes Auto hatten. Ich hab bei mehreren Umzügen geholfen und bin selbst umgezogen. Beim Abbau der Möbel hatten wir richtig Spaß inne Backen, ne Sari? Meine Schule hat am 1Live Schulduell teilgenommen .. leider nicht gewonnen, aber was soll's! Rosenmontag in Köln - DER Karnevalshochburg - war ein sehr geiler Tag. Für ein Projekt und eigentlich für mich selbst hab ich gefastet.. aber keine Süßigkeiten oder sonst was, sondern Geld! Hachja, das war was ...

Ich hab mein Praktikum im Rathaus absolviert und widererwartend echt Spaß gehabt. Ich hab nen Schokohasen von Milka geschenkt gekriegt und mich richtig gefreut! (Weißt du das noch, Benni?) Ich bin hinter wem hergelaufen weil ich um jeden Preis ne Freundschaft aufbauen wollte. In Zusammenhang damit hab ich dann erkennen können/müssen/dürfen, wer ein wahrer Freund ist und wer nicht. Ich war ungefähr 3 Monate der totale Tetrissuchti und hab mich erfolgreich wieder selbst geheilt. Ich hab das langweiligste, schwerverständlichste und wie ich finde unlogischste Theaterstück der ganzen Welt gesehen.^^ Am zweiten Mai hab ich ein vierblättriges Kleeblatt gefunden. Die Freundschaft zwischen Mario und mir hat sich von einer sehr einseitigen in eine sehr gute entwickelt. Und dann, am neunten Mai letzten Jahres hab ich mich aus Langeweile bei Knuddels angemeldet. Da hab ich ne Weile später Flo kennen gelernt.   Etwa zur gleichen Zeit Andy. Und ein wenig später Massl. Ich bin so dankbar dafür .. besonders für Flo. Und Massl.

Ich bin richtig derbe gestolpert und obwohl mir sonst fast nichts peinlich ist, war's mir doch sehr peinlich, dass ich dabei gegen die Mülltonnen gefallen bin und es jeder gesehen hat! Von den blauen Flecken gar nicht zu reden ... Sarah, ein paar andere, die Lüdenscheider und ich hatten einen wie ich fand seeehr lustigen Abend im Wald. Ich muss grad lachen, bei dem Gedanken daran.^^ Wir, also Kathy, David, Jule und ich, haben die ultimative Beachparty veranstaltet. Mir wurd ne Karte aus (Achtung!) Hollywood (!!!) mitgebracht. Mir wurd ein Brief geschrieben. Ein sehr schöner, tiefgründiger, nichtssagender. Ich war mit René, Michelle und Trippi im Phantasialand. Mitte Juli hab ich mich dann das erste Mal mit Andy getroffen. Wie sich das entwickelt hat ... naja.

Ich war auf dem SoLa. Irgendwie wollt ich noch nie von nem SoLa nach Hause, aber dieses war schlimm. Zumindest am Anfang. Und auch, weil ich noch ganz genau weiß, dass ich da schon Angst um Flo hatte. Kaum zu glauben, wenn ich sehe, was ich jetzt für ne Angst hab und wie gut es ihm da noch ging ..

Ich hab gleich zwei Mal die Gruppe iThemba gesehen. Ich hab haushoch im Minigolf gegen Sarah, Jule, David und Timo verloren. Sarah und ich haben unser handwerkliches Geschick unter Beweis gestellt. Es war das 24-Stunden-Schwimmen, was meinem Knie zwar den Rest gegeben hat, aber doch sehr gut war. Dann war das MoveCamp. Unglaublich gute Woche! Wir waren in Köln, haben Freeze Flashmobs auf der Domplatte im strömenden Regen gemacht, waren der Verzweiflung nah als unser ganzes Zelt unter Wasser stand ...

Ich war Wahlhelfer und hab am Abend Massl ''geheiratet''. Den Tag drauf hab ich quasi NUR damit verbracht, mit Flo zu schreiben. (Erinnerst du dich noch genauso gut wie ich? )

Ich war ungefähr zweihundert Mal beim Arzt. Mal wegen ner Kribbelbehandlung für mein Knie oder mal, weil ich Magen-Darm hatte.

Vor Weihnachten hatt ich eine unbeschreibliche Angst, die kurz nach Weihnachten noch viel viel schlimmer wurde. So schlimm, dass ich nicht mal mehr richtig atmen konnte. Inzwischen ist es etwas besser, aber weg ist sie nicht. Und das wird sie auch nie so ganz sein.. bis .... ich kann's nciht schreiben.

Es war noch so viel mehr, aber jeder der das liest wird mich jetzt schon für bekloppt erklären! :D

 Alles in allem gratulier ich erstmal jedem, der nun fast alles über mein 2009 weiß.^^ Und wünsche ein frohes neues Jahr.

Und mir wünsch ich..

Wünsche darf man nicht verraten!

(Zufrieden?^^)

3.1.10 23:16, kommentieren

Ein Hund kann nicht krähen, ein Fisch kann nicht schreien.

Ich hab in den letzen fünfundzwanzig einhalb Stunden gerade mal zwei Stunden geschlafen. Weil ich die Nacht durchgemacht hab, mit Sarah. Bis halb sieben.. Jeder normale Mensch geht schlafen, wenn er müde ist. Wir nicht; wir gehen mitten in der Nacht von eins bis viertel vor zwei im dunkeln, kalten, nassen, schneevermatschten Dorf spazieren, kriegen klatschnasse Füße und werden jetzt bestimmt beide richtig fett krank - und doch hatten wir richtig Spaß bei der Aktion. Nachdem wir dann wie gesagt die Nacht bis halb sieben totgeschlagen haben ... schläft sie immernoch. Es ist jetzt kurz nach zehn. Ich bin schon seit fast 2 Stunden wieder wach. Und jetzt sitz ich hier, hör Musik, die mich nachdenklich stimmt und schreib diesen Blog. Und weiß eigentlich gar nicht so genau worüber eigentlich. Irgendwie ist grad ziemlich viel Matsche in meinem Kopf .. oder vielleicht bin ich auch nur müde? Keine Ahnung. Mal sehn, was der Tag noch so bringt!

 

Hier Ausschnitte aus Liedern, die mir grad im Kopf rumschwirren:

Es geht kein Weg zurück..
Weisst du noch, wie es war,
Kinderzeit, wunderbar
Die Welt ist bunt und schön.
Bis du irgendwann begreifst,
dass nicht jeder Abschied heißt
es gibt auch ein wiedersehn.

 

 Dein Leben dreht sich nur im Kreis
so voll von weggeworfner Zeit.
Deine Träume schiebst du endlos vor dir her.
Du willst noch leben, irgendwann.
Doch wenn nicht heute, wann denn dann?
Denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her...

 (Wolfsheim - Kein Zurück)

 

 

 

 

Komm mit mir!!
Irgendwohin lass uns Großstadtkinder sein!!
Irgendwohin, endlich frei!
Irgendwohin wo die Sonne für uns scheint!
Komm wir reißen aus, wir sind nicht allein!

 

Diese Stadt ist hässlich,
irgendwann frisst sie dich auf!
Bitte lass uns dem ein Ende machen!
Komm steh auf, pack deine Sachen!
Lass uns gehen!

 

Irgendwohin wo die Sonne für uns scheint!
Komm wir reißen aus, du und ich!!

(Peilomat - Großstadtkinder)

 

 

 

 

He said, "Son,
Have you seen the world?
Well, what would you say
If I said that you could?
Just carry this gun, you'll even get paid."
I said, "That sounds pretty good."

 

A hero of war
Is that what they see
Just medals and scars
So damn proud of me
And I brought home that flag
Now it gathers dust
But it's the flag that I love
It's the only flag I trust

(Rise against - Hero of war)

 

 

 

 

Welcome to my wonderland
It'll take time to find out where we stand
In all this mess
There was the first day for me too
And I had no guide and I was lost like you
I still am

But it makes me feel alive

(Sunrise Avenue - Welcome to my life)

 

 

 

So far.

1 Kommentar 30.12.09 10:28, kommentieren

Weil alle wirklich guten Dinge einfach drei sind.

Vorgestern wollt ich schreiben, wie geil mein Tag war. Doch dann ... Flo geht's scheiße, so schlecht wie noch nie. Ich hab Angst. Diese Angst macht mich fertig .. Ich hab Druck auf der Brust als würd ein Trecker auf mir parken, ich kann nicht richtig atmen, ich hab ständige Kopfschmerzen vom Nachdenken, ich bin unkonzentriert und schlurig .. Und ich wüsste echt nicht, wie ich mit der Situation umgehen würde, oder ob ich es überhaupt könnte, wenn ich nicht drei unglaubliche Menschen um mich hätte. Sarah, Max und Massl - solche Freunde kann man sich nur wünschen. Ablenkung tut gut und auch wenn's nicht dauerhaft anhält, sie bringen mich wenigstens kurzzeitig zum Lachen. Oder zumindest auf andere Gedanken. Und sie hören mir zu und sind da.

Wenn ich bei Sarah bin, ist es quasi immer lustig. Ob nun ein Spielenachmittag inklusive Schwesterherzgezicke, Schokolade mampfen, Musik hören und TV gucken veranstaltet wird oder wir einfach auf meinem Riesenbett liegen und Charly das Einhorn oder Lamas mit Hüten gucken, ob wir zu zweit lauter sind als "10 kleine Blagen die Kindergeburtstag feiern" oder Nudeln essen - es hilft mir.

Oder .. Max sagt mir, dass ich ihn an Mama Muh erinner. Fragt nach, wie's Flo geht und ob er für ihn und seine Familie beten darf. (Du weißt gar nicht, wie gut das grad tat!) Schickt mir Fotos von seinem Hund, bietet mir seine Schulter an (die ich garantiert noch in Anspruch nehmen werde.) und hört mir zu, wenn ich reden will.

Und Massl.. jeder normale Mensch würd denken, dass er grad genug eigene Sorgen hat. Es geht immerhin um seinen kleinen Bruder und besten Freund. Aber er ist da, redet mit mir über meine Ängste und versucht sie mir zu nehmen. Das klappt nicht unbedingt restlos, aber meine Gedanken irgendwem mitzuteilen, der dann versucht, irgendwas brauchbares dazu zu sagen.. das erleichtert ungemein. Ich will hier gar nicht aufzählen, was er alles tut, und wie gut mir das alles, besonders die Klingelzeichen morgens, (vor allem im Moment) tut.

Ich bin .. verzweifelt. Ich hab eine riesige Angst in mir drin, die mich lähmt. Aber ich bin unvorstellbar dankbar, dass ich nicht alleine bin.

Ich werd mich jetzt fertig machen - ich hab nen Shoppingmarathon vor mir. Es wird mich ablenken und es wird mir helfen. Und diese Dankbarkeit in meinem Herzen ist die ganze Zeit dabei.

29.12.09 10:15, kommentieren

...I have you in my heart...

"...I have you in my heart..." stand auf der kleinen Karte, die bei dem Geschenk dabei war, was pünktlich am Heiligabend per Post bei mir ankam. Ich dreh die Karte um und les "Every person in our life is truly a gift from God. Every encounter with someone else gives us the opportunity to show God's love. Every friendship offers a place of safety where we can be challenged to grow and where we can receive the encouragement we need."  Das stimmt :]  Und in dem Moment, als ich sie gelesen hab, musste ich an ein ungefähr dreistündiges Gespräch denken, das ich am Abend vorher mit Massl geführt hab. Ich schreib nicht auf, was wir alles belabert haben. Es würd erstens zu lange dauern und zweitens glaub ich nicht, dass das irgendjemand wirklich wissen will.^^ Aber es tat gut.

Ich glaub nicht an Zufälle. Jede Begegnung in unserem Leben, jede Möglichkeit, sie sich uns bietet, jeder noch so kleine Moment ist durchdacht, geplant und bestens organisiert. Es kommt uns  vielleicht nicht so vor, aber Gott hat sich da schon nen guten Plan zurechtgelegt. Für jeden von uns, und zwar einen besseren, als wir uns jemals vorstellen könnten.

Und deswegen liebe ich die kleinen Momente so. Eine SMS aus Jena, die genau zu einem Zeitpunkt kommt, in dem ich mir grade gewünscht hab, mal wieder etwas vom Absender zu hören. Ein Päckchen aus Brilon, das Geburtstagsgeschenk und Weihnachtsgeschenk gleichzeitig ist. Eine Umarmung in der Schule, genau im richtigen Augenblick, die unglaublich gut tut und das ganze Schlechte vom Tag wieder gut macht. Ein liebes Wort von einem guten Freund, das einen vorausgegangenen Streit vergessen lässt. Eine kleine, kurze und doch wunderbare Nachricht von Flo zu Weihnachten. Die freudestrahlenden Augen von meinem kleinen Neffen, wenn er seine Weihnachtsgeschenke auspackt. Ein Blick, der mehr sagt als unzählig viele Worte. Ein Kompliment von jemandem, von dem man es so nie erwartet hätte. Das Schwanzwedeln von meinem Hund.

Es gibt unglaublich viele, kleine Momente, die die Welt bedeuten können. Und ich bin mir sicher: jeder von euch hat sie schon erlebt. Vielleicht sogar heute schon?

1 Kommentar 26.12.09 16:35, kommentieren

Warum legen Menschen sich Blogs an? Um Dinge zu veröffentlichen, damit sie jeder lesen kann? Um vielleicht unaussprechliche Dinge aufzuschreiben, nur um sie los zu werden, weil man sonst nicht weiß, wohin damit? Um Langeweile zu vertreiben?

... Es gibt bestimmt tausend mehr oder weniger gute Gründe. Einer - der, aus dem ich diesen Blog hier habe - ist der, meine Gedanken und Gefühle, meine Ängste und Sorgen, meine Träume und Hoffnungen aufzuschreiben. Es tut unglaublich gut, manches einfach irgendwie loszuwerden; vor allem, wenn niemand da ist, der zuhören könnte. Oder manchmal will ich auch nicht, dass mir wer zuhört. Dass wer da ist, der dann auch nichts zu sagen weiß. Der gezwungen wird, sich mit mir zu freuen, mit mir zu weinen, mich zu trösten versuchen oder sonst irgendwas.

Ich hab unglaublich tolle Freunde, zu denen ich absolut immer kommen kann, wenn etwas ist. Aber manchmal versuch ich doch, irgendwie mit den Sachen, die so in mir vorgehen, selbst fertig zu werden. Ich glaube ganz einfach, wenn ich das hier aufschreibe, ist manches leichter.

So zum Beispiel: Ich hab unglaubliche Angst. Warum, wieso, wovor? Davor, nie mehr etwas von Flo zu hören. Davor, dass der Krebs stärker ist als er (und das ist er. Flo wird sterben. Wann? Jeden Tag könnte es so weit sein, sagen die Docs.). Davor, diese schreckliche Nachricht von seinem Bruder zu lesen ... das Schlimmste ist wohl diese Ungewissheit. Er fehlt mir jetzt schon so unglaublich. Seine moralischen Arschtritte, das Rumgealber mit ihm, Videos von ihm zu sehen, Videos für ihn zu drehen, mit ihm ernst sein, mit ihm zu weinen, mit ihm zu lachen .. Und gleichzeitig weiß ich, dass er bei mir ist. Und immer sein wird. Er hat gesagt, ich soll nicht traurig sein, weil er sich freut, in den Himmel zu kommen und endlich wieder Klavierspielen zu können. Und ich freu mich wirklich!   Aber manchmal überwiegt die Angst, ihn zu verlieren.

Ich glaub ich verrenn mich hier und niemand wird mehr durchblicken. Ich hör jetzt auf. Im Moment bin ich unglaublich glücklich. Und dankbar dafür, dass er noch einmal Weihnachten erlebt, jetzt in diesen Tagen. Er liebt Weihnachten und wollte es so gerne noch einmal mitkriegen. Und das tut er, und das freut mich!

2 Kommentare 25.12.09 12:20, kommentieren